Unsere Ziele

Ziele unserer pädagogischen Arbeit

„Kinder sind keine Fässer, die gefüllt, sondern Feuer, die entfacht werden wollen“.

F. Rabelais


Alle Kinder haben ein Recht darauf, sich als selbstbildenden Menschen zu erleben und ein positives Selbstkonzept zu entwickeln.

Sie können sich bei uns zu einer selbstständigen Persönlichkeit entwickeln.

Sie sollen gerne bei uns sein und Gemeinschaftssinn zeigen.

Alle Kinder sollen intensive Sprachförderung erfahren können um zu einem besseren Sprachverständnis und Kommunikationsverhalten zu gelangen.

Alle Kinder können vielfältige Angebote wahrnehmen, um ihre musisch ästhetische Wahrnehmung zum Ausdruck zu bringen.

Die Zeit im Kindergarten ist eine bewusst gestaltete Zeit. Sie wird durch Rituale erlebt, durch aktive Gespräche, Hilfestellungen, positive Verstärkung, Impulse, Regeln und Freiräume (selbstorganisierte Zeit der Kinder – Freispiel).

In unserer täglichen Arbeit orientieren wir uns am „Orientierungsplan für Bildung und Erziehung“ für Kindertageseinrichtungen des Landes Baden-Württemberg. Er soll „Impulse zur pädagogischen Begleitung kindlicher Entwicklung von Geburt bis zum Schuleintritt bieten, an die Bildungsprozesse vor der Krippen- und Kindergartenzeit anknüpfen und Ausblicke auf die Entwicklung der Bildungsbiografie des Kindes nach der Kindergartenzeit geben.“ (Zitat von www.kindergaerten-bw.de).

Ziele des Bildungsbereiches „Kreativitätsförderung“

Die Kreativitätspädagogik soll den Kindern dabei helfen, die ganzheitliche Entwicklung zu fördern. Insbesondere geht es darum, die eigenen kreativ-schöpferischen Kräfte zu entdecken, die Wahrnehmung zu sensibilisieren und so die Sinne zu schärfen, die Spielfähigkeit und Lebensfreude zu fördern sowie die kommunikative und soziale Kompetenz auszubilden. Weiterhin geht es um den Persönlichkeitsausdruck, die Selbstfindung und das Selbstbewusstsein / die Selbstwirksamkeit. Die Feinmotorik soll gefördert und die Konzentrationsfähigkeit gesteigert werden und innere und äußere Ausgeglichenheit kann erlangt werden. Hierbei ist nicht der sichtbare Erfolg sondern das Tun wichtig. Durch selbsttätiges Experimentieren und Ausprobieren entstehen sinnlich inszenierte Erlebnisse, die nachhaltig wirken und die Persönlichkeit formen und reifen lassen.

Ziele des Bildungsbereiches „Sprache“

Die Kinder sollen durch die Verknüpfung von Sprache und Musik, rhythmischem Sprechen und Bewegung ihre Sprachkompetenz erweitern. Die Kinder sollen die verbale Sprache nutzen lernen, um das Kommunizieren mit anderen zu lernen. Sie erweitern und verbessern durch die Verbesserung der Sprache ihre Ausdrucksfähigkeiten und ihr gesamtes Kommunikationsverhalten. Die Sprache wird als Instrument gesehen, um Wünsche und Gedanken sowie Bedürfnisse ausdrücken zu können, um Anerkennung zu bekommen und Wohlbefinden zu erfahren. Die Sprache hilft den Kindern beim Denken und dabei, die Welt zu entdecken und zu verstehen. Die sogenannte Sprachförderung greift alle Lernbereiche auf, um die Ganzheitlichkeit des Lernens zu beinhalten. Dies geschieht durch das Spiel, bei sozialen Kontakten in alltäglichen Lebenssituationen sowie bei gezielten Förderangeboten. In unserem Kindergarten bietet sich diese Gelegenheit im Freispiel sowie bei verschiedenen Angeboten, welche zum Beispiel Bewegung, Musik und Kunst beinhalten. Die Freude am Tun steht auch hier an erster Stelle. Wer Vertrauen bekommt, der traut sich – und lernt so durch das eigene tun.

Bildung – Erziehung – Betreuung

„Lernen und Spielen sind für Kinder ein- und dasselbe. Im Spiel verwirklichen sich sowohl die allgemein menschlichen Lerngrundsätze wie auch die spezifischen Bedingungen des kindlichen Lernens auf die ideale Weise.“

Bildung meint, die lebenslangen und selbsttätigen Prozesse zur Weltaneignung von Geburt an. Bildung ist mehr als angehäuftes Wissen. Kinder schaffen sich ihr Wissen über die Welt und sich selbst durch ihre eigenen Handlungen. Bildung ist ein Geschehen sozialer Interaktion.“

Erziehung meint die Unterstützung und Begleitung, Anregung und Herausforderung der Bildungsprozesse. Dies geschieht auf indirekte Weise durch das Beispiel der Erwachsenen und durch die Gestaltung von sozialen Beziehungen, Situationen und Räumen. Auf direkte Weise geschieht die Erziehung beispielsweise durch vormachen und anhalten zum Üben, durch Wissensvermittlung sowie durch Vereinbarung und Kontrolle von Verhaltensregeln.“

Betreuung ist das Angebot der Einrichtung, Kinder ab drei Jahren auf ihrem Entwicklungsweg bis zur Einschulung, ergänzend zur Familie, zu begleiten. Die körperliche Unversehrtheit und das Wohlbefinden sowie für das Wohl der Kinder Sorge zu tragen, sind hier die wichtigsten Grundsätze.“

(Orientierungsplan Baden-Württemberg)